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Für unsere Ptraxis ist der Begabungsbegriff ziemlich wertlos.
Ich strebe an, gemeinsam mit der Schülerin oder dem Schüler eine auf die einzelne Persönlichkeit zugeschnittene Methode zu erarbeiten und ein entsprechendes Arbeitsprogramm zu entwickeln bei dem jeder neu zu lernende Aspekt auf dem anderen, vorherigen aufbaut.

Jeder lernt seinem Wesen nach ein bisschen anders.

Anfängern wird zunächst das Noten Lesen vermittelt, verbunden mit gleichzeitigen Intonationsübungen am Instrument. Gleichzeitig werden Notenwerte und Rhythmik thematisiert. Von Anfang an werden klar definierte Techniken der linken und rechten Hand geübt.
Über Melodiespiel und Liedbegleitung führt der Weg relativ rasch zu ersten Solostücken. Diese bewegen sich hauptsächlich im Bereich der klassischen Gitarrenliteratur gehen aber auch Seitenwege zu Fingerpicking, Blues und Jazz Bearbeitungen. Darüber hinaus werden sämtliche Aspekte des Gitarrenspiels behandelt : Wechselschlag Übungen, chromatische und diatonische Tonleitern, Intervall-Übungen, Dehnungsübungen für die linke Hand, Arpeggien, Bindetechniken etc.

Die Musiktheorie ist parallel zur angewandten Praxis immer wieder Thema. Zunächst wird die C-Dur Tonart vorgestellt sowie die Moll Parallele, darauf folgt das Wissen über den Quintenzirkel, sowie Dur / Moll Akkordaufbau und seine Funktion in der jeweiligen Tonart. Auf Wunsch kann auch die im Unterricht behandelte Gehörbildung ausgeweitet werden, die innerhalb der klassischen Harmonielehre übt, Intervalle zu erkennen, Akkorde und ihre Umkehrungen zu hören, sowie Notendiktate auszuführen. Fortgeschrittene werden die Akkord -Skalen -Theorie kennenlernen aufbauend auf Dur sowie harmonisch-und melodisch Moll Tonleitern (Skalen)

Im Unterricht wird die gesamte Gitarrenliteratur vergangener Jahrhunderte bis in die Gegenwart berücksichtigt. Es kommt die "Neue Gitarrenschule" von H. teuchert zum Einsatz und als ergänzende Technik-Schule Auszüge aus der sehr umfangreichen "Escuela Razonada de la Guitarra" von Emilio Pujol, Stücke alter Lautenmusik von J. S.Bach, Girolamo Frescobaldi oder John Dowland, klassische kompositionen beispielsweise von Fernando Sor, Matteo Carcassi, Mauro Giuliani oder W. A. Mozart, sowie Musik des 20. Jahrhunderts von Heitor Villa-Lobos, Reginald Smith Brindle oder Leo Brouwer.